Artgerechte Kommunikation mit Hunden
Verhält sich ein Hund anders als sein Besitzer es gerne hätte, liegt das in den seltensten Fällen am Charakter des Hundes. Meist handelt es sich schlicht um Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Klingt einfach und genauso einfach ist auch die Lösung: Lernen Sie, Ihren Hund zu verstehen und bieten ihm Ihrerseits klare und einfache Signale, die er begreift und gerne befolgt. Es ist einfacher als Sie denken, mit Ihrem Hund zu „reden“.
Rangordnung im "menschlichen Rudel"
Hunde untereinander haben eine klar festgelegte Rangordnung. Sie verständigen sich hauptsächlich mittels Körpersprache. Dies können Sie als Besitzer nutzen und Ihrem Hund helfen, sich in unserer Welt zurechtzufinden. Versetzen Sie sich einmal in seine Lage. Von der Veranlagung her ein Raubtier, soll er sich als „Haushund“ plötzlich mit Katzen und anderen Haustieren vertragen, obwohl diese eigentlich in sein Beuteschema fallen. Er soll fremde Hunden akzeptieren, Kinder lieben und sich bedingungslos unterordnen. Andererseits bekommt er viel zu viel Futter, Streicheleinheiten und Spielzeug – nach seinem Verständnis Privilegien eines Rudelführers. Kein Wunder, dass er sich fragt, wo genau denn nun sein Platz in der Rangordnung ist. Ein solchermaßen verwirrter Hund legt oft ein Verhalten an den Tag, mit dem Besitzer und Umwelt nicht mehr klarkommen.
Den Hund verstehen und von ihm verstanden werden
Hier setzt meine Hundetherapie an. Als Tierpsychologin und zertifizierte Problemhunde-Therapeutin arbeite ich ganzheitlich an der Verbesserung der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Mit einfachen körpersprachlichen Signalen (Handzeichen, Gestik und Mimik) und dem Einsatz von Futter als Belohnung zeige ich dem Hund ganz klar, was von ihm erwartet wird. Eine Sprache, die er versteht – und die deswegen selbst schweres Problemverhalten in verhältnismäßig kurzer Zeit korrigieren kann.

